Wolfgang Rohmann, Mitglied der Bezirksvertretung

SPD Wattenscheid

Nikolaistraße 2

44866 Bochum

Am 16. August 1966 wurde ich als typisches Arbeiterkind in Gelsenkirchen geboren. Dort besuchte ich die Grundschule und war 1976 stolz darauf, als einer von 3 Schülern (alle meine Mitschüler wollten damals zur Gesamtschule) auf eine der ersten Gesamtschulen in NRW gehen zu dürfen – die Gesamtschule Berger-Feld. Dieser Schulform fühle ich mich auch heute noch verbunden – war sie doch eine von der SPD geschaffene Möglichkeit für mich, mein Abitur zu erreichen. So war es auch nur konsequent, im Jahr 1995 in die SPD einzutreten, nachdem ich vorher schon 5 Jahre lang bei den Falken tätig war.

Die unglaublich engagierten Lehrer an der Gesamtschule waren es dann auch, die mir als Vorbild für meinen Berufswunsch als Lehrer dienten. So begann ich mein Lehramtsstudium in Mathematik und Informatik an der Universität Duisburg. Währenddessen gründete ich 1994 in Herne die PRIMUS-Nachhilfeschule, die ich bis 2003 fortführte.

Seit 2002 bin ich am Hellweg-Gymnasium Wattenscheid tätig und gehöre als Oberstudienrat nunmehr bereits 13 Jahre lang der erweiterten Schulleitung an.

Im Jahr 2009 wurde ich in den Vorstand des Ortsvereins Höntrop-Nord gewählt und übernahm 2014 ein Mandat als Mitglied der Bezirksvertretung Wattenscheid. Seit Juli 2017 bin ich Fraktionsvorsitzender der SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid.

Was möchte ich für Wattenscheid?

Als ich im Jahr 2000 nach Wattenscheid gezogen bin wurde mir schnell klar, dass Wattenscheid nicht nur ein Stadtteil Bochums ist, sondern noch viel von der ehemaligen Stadt Wattenscheid in sich trägt – oder besser: erhalten ist.

Als Lehrer an einem der beiden Wattenscheider Gymnasien sind mir natürlich die Themen Bildung/Schulpolitik/Schulgebäude sehr wichtig. Aber auch der verbesserungswürdige Zustand der Straßen und die Verbesserung der Infrastruktur sind Bereiche, die es in den nächsten Jahren anzugehen gilt. Es gilt nicht nur, die vorhandenen Denkmäler zu schützen, sondern auch bezahlbare Wohnungen in Wattenscheid zu schaffen. Auch die Erschließung neuer Wohnbauflächen gehören zu den dringenden Aufgaben. Dies unterstützt das Ziel der Belebung der Innenstadt – nicht nur durch Attraktivierung der Innenstädte für Geschäfte, sondern auch für Gastronomiebetriebe. Denn warum sollte man nicht auch in Wattenscheid im Sommer abends in der Stadt noch draußen sitzen und Essen oder Trinken können?

Wir müssen Wattenscheid für jüngere Menschen attraktiver machen!

Und dazu gehört natürlich insbesondere für mich der Erhalt und die Erneuerung beider Wattenscheider Bäder!

Meinen kleinen persönlichen Teil trage ich seit 5 Jahren durch die Organisation des jährlichen Sommerfestes des Kleingartens „Friedlicher Nachbar Wattenscheid“ an der Hüller Straße bei, dessen Vorsitzender ich seit 2016 bin.